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Herzlich Willkommen auf Wilder Hearts - meinem digitalen Style- Diary. Ich bin CJ, based in Frankfurt und arbeite als Vollzeitbloggerin und Online Redakteurin. Weitere Infos findet Ihr hier.

Farbpsychologie im Branding

Farbpsychologie im Branding

Farbpsychologie im Branding

Warum Farbpsychologie im Branding wichtig ist

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Es ist nichts Neues, dass Farben eine wichtige Rolle dabei spielen, wie wir auf sie reagieren, wenn wir sie sehen oder wenn wir nur an sie denken. Unser Gehirn verbindet bestimmte Farben mit bestimmten Stimmungen, Themen oder Objekten. Das wird als Farbpsychologie bezeichet.

Doch in wie weit spielen Farben nun wieder im Branding eine Rolle?

Natürlich möchtest du auch beim Branding Farben werden, die du magst, mit denen du dich wohlfühlst und die dich als Person wieder spiegeln. Allerdings sind nicht alle Farben und Schattierungen gleich gut geeignet, wenn du dich als Marke verkaufen willst. Zum Glück gibt es aber von fast allen Farben ganz verschiedene Nuancen, von zart bis kräftig hast du jede Möglichkeit. So kannst du auch eine Farbe verwenden, die möglicherweise in einer kräftigen Schattierung weniger gut geeignet ist, als eine zartere Nuance. Selbstverständlich kann man immer mit kräftigen Ergänzungen noch einmal etwas hervorheben.

Bevor du dich jetzt aber ans Branding begibst, solltest du kurz in dich gehen und dich einmal fragen, wie deine Zielgruppe empfindet, wenn sie auf deine Seite und auf deinen Social Media Accounts landen. Dadurch wird alles einfacher. Dann siehst du gleich, welche Schattierungen du von deinen Lieblingsfarben verwenden kannst. Andere Farben, mit denen du dich überhaupt nicht identifizieren kannst, solltest du dennoch weglassen, denn das kann dazu führen, dass du auf eine Art wahrgenommen wirst, die du nicht willst. Das wiederum kann dazu führen, dass du gar nicht mehr bei deiner Zielgruppe wahrgenommen wirst.

Um es dir etwas einfacher zu machen habe, ich einmal eine Liste mit den Farben, ihren Nuancen und wofür sie stehen, erstellt.

Pink- Töne:

Kräftiges Pink: verspielt, mutig, tropisch, positiv

zartes Rosa/ Pink: weich, elegant, feminin, unschuldig

Gelb- Töne:

helles gelb: energisch, aktiv, Sommer, Positivität, glücklich, freundlich

Negativ: Vorsicht, gefährlich

dunkleres gelb: erdig, aktiv, jung

Negativ: Schimmel, Schlamm

Rot- Töne:

Gut: Elegant, Glück, Kraft, erregt Aufmerksamkeit

Negativ: Wut, Gefahr

Orange- Töne:

Organge- Töne gibt es ganz verschiedene, meistens werden sie aber unterteilt in Regenbogen- Orange, rostiges Orange und Pfirsich. Daher werde ich mich hier an diese Unterteilung halten.

Pfirsich: einladend, warm, bequem, tropisch

Regenbogen- Orange: kindlich, hell, optimistisch, laut

Rostiges Orange: erdig, exotisch, rustikal

Grün- Töne:

Auch hier gibt es wieder einige, wie Mint, Hellgrün, Regenbogengrün und Dunkelgrün.

Mint: neutral, beruhigend

Hellgrün: neutral, lebendig

Regenbogen- Grün: frisch, lebendig, üppig

Dunkelgrün: gesund, Leben, Balance, Vertrauen, Geld

Negativ: wenn dunkel, wird es oft mit Schwarz verwechselt

Blau- Töne:

Auch an Blautönen gibt es wieder ganz verschiedene. Hier reicht die Palette über Türkis, Regenbogenblau, Saphirblau bis hin zum dunklen Blau, das auch öfter mit schwarz verwechselt werden kann, sollte es zu dunkel sein.

Türkis/ Aqua: weiblich, machtvoll, beschützend, erfrischend, säubernd, Wasser

Regenbogen- Blau: friedlich, beruhigend, jung, geduldig

Saphir- Blau: royal, Eleganz, klassisch, professionell, vertrauenserweckend

Negativ: Traurigkeit

Violett- Töne:

Helles Violett: friedlich, entspannend

Regenbogen- Violett: aufregend, dramatisch

dunkles Violett: königlich, exquisit, reich

Negativ: mysteriös, unnahbar

weitere Nuancen:

Grau: neutral, zeitlos, klassik, logisch

Schwarz: elegant, professionell, stark, teuer, klassisch, mysteriös, in Kombination mit Weiß auch ernsthaft

Negativ: wird oft mit dem Tod und dem Bösen assoziiert

Weiß: rein, sauber, himmlisch, dankbar

Wie du siehst, sind Farben überaus mächtig im Branding, denn sie senden eine Message aus, in der du bereits von Anfang an etwas über dich als Marke mitteilen kannst, und sei es nur deine Zielgruppe. Ein möglicher Kontakt weiß sofort, ob du für ihn im Business in Frage kommt (oder auch er für dich). Du solltest dir also gut überlegen, welche Nuance du wählst, wenn du eine bestimmte Farbe auswählst.

Wenn du dich dann daran machst, dein Branding in einem Moodboard festzuhalten, empfehle ich dir, dich für ein bis zwei Grundfarben zu entscheiden. Diese nimmst du dann als Basis in dein Branding auf. Grundsätzlich solltest du dennoch Farben auswählen, mit denen du dich wohl fühlst, auch wenn du die Nuance möglicherweise etwas schwächer wählst, falls das andere nicht wirkt. Danach solltest du dir zwei bis drei, vielleicht auch vier Akzentfarben überlegen, mit denen du kleine Akzente setzen kannst. Hier darf es auch ruhig gerne die kräftigere Variante sein. Wenn du ein Moodboard dafür verwendest, kannst du gleich sehen, wie es wirkt und auch wie es dir gefällt.

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